Dominik Lardon

Portraitfoto von Dominik Lardon

Wirtschaftsingenieur für Prozessdesign und digitale Lösungen


Eine Lösung kann nur so gut sein wie das Problemverständnis.

Bevor ich ein Konzept entwerfe, kläre ich gezielt Annahmen, Zielkonflikte und Abhängigkeiten, weil genau dort die Qualität einer Entscheidung entsteht.

Gute Konzepte überzeugen für mich nicht durch Komplexität, sondern dadurch, dass sie logisch konsistent sind, sich klar argumentativ verteidigen lassen und im Alltag funktionieren.

  • Strukturiertes Vorgehen bei offenen und unklaren Problemstellungen

  • Fokus auf Konsistenz, Realisierbarkeit und operative Wirkung

  • Saubere Trennung von Konzept, Annahmen und Umsetzung

  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte klar zu kommunizieren

  • Blick für wirtschaftliche Konsequenzen bereits in frühen Projektphasen

Werdegang und Erfahrungen

Vom Elektroniker zur systematischen Analyse komplexer betrieblicher Fragestellungen

Mein beruflicher Weg begann in der industriellen Praxis. Während mehrerer Jahre in der Elektronikfertigung und Prüftechnik lernte ich nicht nur technische Systeme aufzubauen und zu testen, sondern vor allem, wie Produktionsprozesse im betrieblichen Alltag tatsächlich funktionieren und wo formale Abläufe und operative Realität auseinanderliegen.

Parallel dazu absolvierte ich das Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen an der ZHAW mit Schwerpunkt Data and Service Engineering. Der Fokus verlagerte sich zunehmend von der technischen Ausführung hin zur systematischen Analyse, Gestaltung und Bewertung betrieblicher Zusammenhänge. Besonders prägend waren dabei folgende Stationen:

  • Consulting-Projekt für einen Industriepartner mit Analyse, Konzept, Prototyp und Business Case

  • Datenbasiertes Replenishment-Konzept in der Warendisposition einer Apothekenkette

  • Automatisierung der Auftrags- und Personaleinsatzplanung im Kontext eines metallverarbeitenden KMU

Diese Kombination aus operativer Praxiserfahrung und methodischer Ausbildung ermöglicht es mir, Lösungen zu entwickeln, die nicht nur theoretisch fundiert sind, sondern im betrieblichen Alltag wirksam umgesetzt werden können.

Schachfiguren auf einem Schachbrett

Arbeitsweise

Die folgende Arbeitsweise beschreibt mein typisches Vorgehen beim Einstieg in ein neues Umfeld ohne detaillierte Vorgaben. Sie ist bewusst pragmatisch gehalten und dient als Orientierungsrahmen, nicht als starres Modell. Abhängig von Rolle, Kontext und Dringlichkeit können einzelne Schritte angepasst, ausgelassen oder vertieft werden.

Ab Schritt zwei ist das Vorgehen iterativ zu verstehen: Identifizierte Problemfelder können jederzeit als eigenständige Themen vertieft werden, bevor der Gesamtprozess weitergeführt wird.

  1. Identifikation operativer Kernprozesse
    Fokus auf jene Abläufe, die den grössten Einfluss auf Leistung, Qualität und Kosten haben.

  2. Rudimentäre Bewertung der Kernprozesse
    Erste Einschätzung anhand ausgewählter Kennzahlen, Interviews und vorhandener Dokumentationen.

  3. Rudimentäre Bewertung unterstützender Prozesse
    Einordnung von Support- und Schnittstellenprozessen hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Kernprozesse.

  4. Top-down-Analyse und Dokumentation
    Detaillierte Betrachtung relevanter Abläufe zur Definition eines fachlich akzeptierten und operativ tragfähigen Soll-Zustands.

  5. Digitale Erfassung kritischer Prozessmeilensteine
    Zielgerichtete Datenerhebung zur Identifikation von Konformitätsabweichungen, Engpässen und strukturellen Schwachstellen.

Meine Werte

Meine Werte zeigen sich weniger in Leitbildern als in konkreten Entscheidungen.
In Projekten achte ich darauf, dass Lösungen wirtschaftlich tragfähig sind, von den beteiligten Menschen mitgetragen werden und langfristig verantwortbar bleiben. Die folgenden drei Prinzipien dienen mir dabei als Orientierung.

Profit – Wirtschaftliche Tragfähigkeit

Nachhaltige Lösungen müssen sich rechnen. Ich lege Wert darauf, dass Konzepte nicht nur fachlich überzeugen, sondern auch einen klaren wirtschaftlichen Nutzen haben. Investitionen, Prozessänderungen oder neue Systeme sollten nachvollziehbar begründet, messbar wirksam und langfristig tragfähig sein.

People – Akzeptanz und Umsetzbarkeit

Prozesse funktionieren nur, wenn sie von Menschen getragen werden. Ich berücksichtige früh, wie sich Veränderungen auf Mitarbeitende, Rollen und Arbeitsweisen auswirken. Akzeptanz entsteht für mich nicht durch Anweisung, sondern durch Verständlichkeit, Beteiligung und realistische Anforderungen.

Planet – Verantwortung und Langfristigkeit

Technische und organisatorische Entscheidungen haben langfristige Auswirkungen. Ich beziehe ökologische und ressourcenseitige Aspekte dort ein, wo sie relevant sind, und vermeide Lösungen, die kurzfristig optimieren, aber langfristig neue Probleme schaffen.

Interessen

Meine fachlichen Interessen liegen dort, wo analytische Methoden konkrete operative Wirkung entfalten. Dabei bin ich nicht auf eine Branche oder ein spezifisches Fachgebiet festgelegt, sondern auf die Qualität der Lösung und ihren Effekt im Unternehmen. Mich reizen Fragestellungen, bei denen aus Daten, Prozessen und Nutzerbedürfnissen tragfähige Konzepte entstehen, die im Alltag bestehen und echten Mehrwert schaffen.

  • Datenbasierte Entscheidungsunterstützung, um Komplexität zu reduzieren und fundierte Massnahmen abzuleiten

  • Optimierung und Automatisierung operativer Prozesse, dort, wo sie messbaren Mehrwert schaffen

  • Nutzerzentrierte Gestaltung von Prozessen und Services, mit Fokus auf Wirkung, Akzeptanz und Alltagstauglichkeit

  • Einsatz datengetriebener Modelle und KI, als integraler Bestandteil tragfähiger Konzepte und Systeme


Besonders spannend sind für mich Aufgaben, bei denen analytische Tiefe, Umsetzbarkeit und Akzeptanz gleichermassen gefragt sind. Wenn Sie ein Thema beschäftigt, bei dem Prozesse verbessert, Entscheidungen fundiert und Wirkung sichtbar werden soll, freue ich mich über den Austausch.

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